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Stieg Larssons „Verdammnis“ im Kino: Fortsetzung einer Trilogie
Von: Peter Fuchs   Vor 33 Tagen 14 Stunden 13 Minuten
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2 Stimmen
Die Verfilmung der „Millenium“-Trilogie von Stieg Larsson geht mit „Verdammnis“ in die spannende zweite Runde. Lisbeth Salander, die Computer-Hackerin, weilt mit dem Batzen Geld aus „Verblendung“, dem ersten Teil, unerkannt irgendwo am Mittelmeer in der Sonne. Inzwischen bietet ein junger Journalist Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist) für sein Magazin ,Millennium’ eine brisante Story an. Hohe schwedische Amts- und Würdenträger vergehen sich seit Jahren an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land gebracht und zur Prostitution gezwungen werden. Blomkvist möchte die Geschichte groß herausbringen und beteiligt sich an den Recherchen.

So wie Lisbeth (Noomi Rapace). Ohne Blomkvists Wissen betreibt sie eigene Ermittlungen und entdeckt dabei ein pikantes Detail: Ihr ehemaliger gesetzlicher Vormund, der sie erpresst und vergewaltigt hat, scheint in die Machenschaften der Mädchenhändler verwickelt zu sein. Kurze Zeit später werden der Journalist und ihr Vormund tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Die Polizei startet eine Hetzjagd, die von den Medien noch verstärkt wird. Mikael glaubt natürlich an ihre Unschuld und sucht sie. Doch statt sie zu finden, führen ihn seine Nachforschungen in Lisbeths Vergangenheit. Und die ist kaum zu ertragen.

Spätestens im zweiten Teil von Larssons „Millenium“-Trilogie ist klar: Hier geht es um Lisbeth Salander. War sie als Rache-Engel im ersten Teil noch Nebenhandlung, tritt ihre Geschichte jetzt in den Fokus und die ganze Komplexität der Story wird erahnbar. Diesmal ist Lisbeth Salander eine Schmerzensfrau, in Blut gebadet und aus dem Grab auferstanden. Sehr robust, und das ist jetzt nicht im übertragenen Sinn gemeint. Eine beeindruckende Frauenfigur, die Stieg Larsson hier erfand und die von Noomi Rapace großartig dargestellt wird.

Der Thriller ist spannend, aber einen Wermutstropfen gibt es trotzdem: Hatte „Verblendung“ noch richtiges Kinoformat, was Dramaturgie und Ablauf der Story betrifft, so ist an „Verdammnis“ schon das TV-Format Mehrteiler erkennbar, als das die Reihe auch produziert wurde. So bleibt das Ende unbefriedigend offen. Also gleich auch den dritten Teil ansehen. „Vergebung“ kommt im Sommer 2010 in die Kinos.

„Verdammnis“
(Deutschland, Schweden, Dänemark 2009)
Regie: Daniel Alfredson
mit: Michael Nyqvist, Noomi Rapace, Annika Hallin, Per Oscarsson, Lena Endre  u.v.m.

ab 4. Februar 2010 im Kino

www.verdammnis-derfilm.de



GEWINNSPIEL:

Zum Filmstart von „Verdammnis“ verlosen BRASH.de und Glam.de eine ordentliche Portion Lisbeth Salander-Action:

3x 1 Tag auf einer Original Harley Davidson
1x SWAT-Training
2x „Verdammnis“ als Buch + Hörbuch


Wer gewinnen möchte, der werde bitte auf Facebook ein Fan von BRASH.de oder folge Glam.de auf Twitter (oder umgekehrt oder beides) und hinterlasse unter dem Link zu diesem Gewinnspiel bis spätestens zum 18. Februar 2010 einen Kommentar mit dem Gewinnwunsch. Die Gewinner werden von uns kontaktiert, der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.







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